Tantris
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Tantris

Schwabing

Adresse

Johann-Fichte-Straße 7
80805 München
Öffnungszeiten: DI - SA 12 - 15 und 18 - 1

googlemaps

www.tantris.de

Tel. 089 3619590

 

 

 

Was gibt's da?

Gourmettempel im James Bond Look

Warum wollten wir hin?

Da muss man einfach mal gewesen sein

Was bezahlt man?

Abends: Menü ab EUR 150, Mittags: billiger - auch a la Carte möglich

Wohlfühlfaktor
Essen
Preise
Noch mal?
Ray

Das Tantris ist ohne Frage einer der bekanntesten Gourmettempel Deutschlands. 1971 eröffnet, hat es den Deutschen gezeigt, dass es noch mehr als Toast Hawaii auf dem Teller gibt. Auch heute ist es immer noch schwer, einen Tisch im Tantris zu ergattern. Und ja, man sollte mal da gewesen sein, allein schon wegen des wirklich unglaublichen Interior-Designs im James Bond Look. Allerdings muss man einen wirklich großen Geldbeutel, einen wohlhabendenden Verwandten oder einfach ein zahlendes Date mitnehmen. Essenstechnisch kocht Hans Haas, wie seine Vorgänger Witzigmann und Winkler die klassische Küche. Weder dampft es molekular, noch explodiert irgendetwas, man bekommt keine ungewöhnlichen Zutaten präsentiert noch werden wilde Dinge kombiniert. Das könnte man fast schon langweilig nennen. Aber das Tantris rennt eben keinem Trend hinterher und steht für höchste Qualität; Küchen- wie auch Servicetechnisch. Ein wenig mehr Experimintierfreude würde dem Laden dennoch nicht Schaden.      

 

 

 

 

Helmut

„Fröhlich, freudig, feurig“ lautet das Motto im rot-schwarz-orangen Tantris, seit mehr als 30 Jahren eine mit der nötigen Affluenz ausgestatte Institution in München-Schwabing. Ausgesuchtes Design, perfekte Servierchoreografie, keinerlei Prätention. Ich wurde in die Küche eingeladen, um mit dem Herrn Haas zu plaudern. Und wer würde bei einem 8-Gänge-Menü mit so klangvollen Stationen wie „Leicht gelierte Entenbrustterrine mit Sanddorn, Sellerie und Gänseleberparfait“, „Ausgelöster Hummer mit frischen Morcheln und lauwarmem Eigelb“ oder „Gratinierte Lammkotelettes mit Bohnen, Artischocken und Auberginencouscous“ noch an den schnöden Mammon denken wollen? Große Kochkunst ohne modische Schnörkel. Ganz klar: das Tantris ist eine Klasse für sich, die man sich nach Möglichkeit einmal leisten sollte. Einzig vom Publikum war der aus Berlin Zuagroaste enttäuscht: etwas langweilig bis auf den flamboyanten Sommelier Justin Leone, der im keck-karierten Zweireiher mit lila Einstecktuch ein wenig Flair und Flirren verbreitete. Er vergleicht Weine gerne mit kreischenden Rockgitarren. Muss man erstmal drauf kommen.

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